Unsere Trainer stellen sich vor

 

Jens Schröher

Als ich 7 Jahre alt war, schafften sich meine Eltern einen Hund an. Und so hatte ich das Glück, mit unserem Familienhund, einem Collie, aufzuwachsen. Dies bildete mit Sicherheit den Grundstein zum Leben mit Hund.

Mit 23 hatte ich dann meinen ersten eigenen Hund. Ein Schäferhund-Labradormix zog bei mir ein. Wie bei allen bellenden Vierbeinern musste dieser nun erzogen werden. Ich holte mir Hilfe auf einem benachbarten Hundeplatz. Grundgehorsam war erst mal unser großes Thema. Aber schon bald wurde aus bloßer Notwendigkeit Spaß an der Arbeit mit dem Hund. Und so wechselte ich vor ca. 10 Jahren zum Hundesportverein DVG MV Buer-Mitte. Hier gab man mir die Möglichkeit, als Ausbildungsanwärter beim Training der Hunde mitzuhelfen. 2015 legte ich dann die Prüfung zum Ausbildungswart ab. Weiterbildung ist für mich aber nach wie vor ein wichtiges Thema in der Hundeausbildung.

“Seit 2010 leite ich die Junghundgruppe. Wegen des guten Zulaufs wurde diese durch eine Ausbildungsgruppe für Fortgeschrittene ergänzt.”

Meine eigenen sportlichen Ambitionen liegen im Flyball. Mit meinem Australian Shepherd Buddy gehöre ich einem Flyballteam an. Wir starten erfolgreich in der Bundesliga und nehmen europaweit an Turnieren teil.

 

Angela Stalla

Ich bin aufgewachsen in einem Zuhause mit Hunden. Mischlinge, Rassehunde, kleine und große waren dabei. Meine Eltern züchteten Kleine Münsterländer. Da durfte ich schon als Kind bei den Welpen mithelfen. Als 15-Jährige habe ich mich in der Sozialisierung unseres Dackels Zenzi geübt. Als Erwachsene habe ich meinen ersten Hund, einen Parson Russell Terrier aus jagdlicher Zucht, erstmal gar nicht erziehen wollen, weil mir die strenge Hundeerziehung in meinem Elternhaus nicht gefallen hat. Als mein Paulchen (Caro von der Buchenhecke) dann aber schon mit 4 Monaten im Wald Rehe jagte, Fahrradfahrer verfolgte und u.a. Jogger stellte, war klar, da muss was getan werden. Nachdem der Tierarzt eine Hyperaktivität diagnostizierte, rieten mir alle, den Hund abzugeben. Niemals! Also wälzte ich die Hundeliteratur und holte mir Hilfe bei gut ausgebildeten Trainern. Schnell war klar, dass es mit liebvoller Hand und Konsequenz richtig gut klappte.
Ein weiteres Mitglied kam in die Familie, Benito vom Olsdorf, ebenfalls ein Parson Russell Terrier. Benito, ein herzensguter Hund, mit dem ich auch einige Zeit im Besuchsdienst im Altenheim tätig war.

Nach einigen Jahren entdeckte ich die Hundesportart Obedience für mich. Also habe ich im April 2008 mit beiden Terriern, da waren sie schon 6 Jahre und fast 9 Jahre alt, die Begleithundprüfung abgelegt. Mit beiden Hunden kam ich schnell bis in die Klasse 2 und erreichte mehrere “sehr gut”. Dann gingen die beiden mit 10 bzw. mit 11 Jahren in Rente.

Mit meinem nächsten Hund Fiete (Treemountains Francy-Free), einem Border Collie, habe ich die Begleithundprüfung mit 17 Monaten bestanden. Das war im März 2012. Im April 2012 haben wir beim ersten Start in der Obedience Beginner-Klasse ein “vorzüglich” mit 308 Punkten erreicht. Im Juni das “vorzüglich” beim ersten Start in der Klasse 1. Dann im September das “vorzüglich” beim ersten Start in der Klasse 2. Den ersten Start in der Klasse 3 haben wir dann im April 2013 ebenfalls mit einem “vorzüglich” absolviert. Im Turnierhundsport sind wir u.a. mehrere Vierkämpfe (VK2) erfolgreich gelaufen.

“Seit 2015 laufe ich mit Fiete auch im Rally-Obedience Prüfungen. Im April 2016 haben wir die Quali für die Klasse 3 erlaufen.”

2013 bekam ich Inok, einen Labrador-Retriever-Welpen. Er wuchs bei mir auf, bekam eine Grunderziehung und wurde zusätzlich in den Anfängen zum Blindenführhund von mir ausgebildet. Heute lebt Inok in seinem neuen Zuhause und arbeitet vorbildlich mit seinem neuen blinden Frauchen zusammen. Seit Sommer 2015 habe ich wieder einen Parson Russell Terrier. Michel (Valentin my summerdream) wird gerade auf die Begleithundprüfung vorbereitet, und soll später von mir im Obedience und Rally-Obedience geführt werden.

Ich bin seit 2009 über den Verein Mitglied im DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine). Und seit 2009 als Trainerin für Obedience, und seit 2014 auch für Rally-Obedience, tätig. Seit 2014 habe ich den Trainerschein des DVG für Obedience. Außerdem bin ich Inhaberin des Trainerscheins Rally-Obedience.

Kurse und Workshops u.a.: 

  • Agility
  • Stöbern
  • Obedience
  • Longieren
  • Dummyarbeit
  • Clickern
  • Welpen-und Junghund
  • Rally-Obedience

Seminare u.a. : 

  • mehrfach bei Sabine Witfeld
  • bei der Obedience-Weltmeisterin 2011 Maren Teien (Norwegen)
  • mehrfach bei Brigitte Lange
  • bei Birgit Funk

 

Claudia Plaschke

Mich begleiten im Moment die zweieinhalbjährige Schäferhündin „Kaya“ und der anderthalbjährige Aussie-Rüde „Maddox“, die beide aktiv in verschiedenen Hundesportarten sind, zum Beispiel Agility oder Obedience.

Ich bin seit vielen Jahren aktiv in der Vereinshundeausbildung tätig und habe schon viele Aktivitäten mit meinen Hunden ausprobiert:

  • Agility
  • Obedience
  • Rally Obedience
  • Mantrailing
  • Canicross
  • IGP (internationaler Gebrauchshundesport)
  • Flyball

Im Agility habe ich meine damaligen Hunde von der Leistungsklasse A1 in die A3 geführt, im Flyball waren wir mit der Mannschaft sogar bei der Europameisterschaft vertreten.

Ich bin Mitglied im DVG und im SV und leite zurzeit im Verein das Agility-Training und die Begleithunde Gruppe.

Außerdem bin ich seit März 2019 zertifizierte Hundetrainerin nach §11f des Tierschutzgesetzes, erteilt vom Veterinäramt Gelsenkirchen.

Fortbildung und Seminare:

  • Agility
  • Obedience
  • Rally Obedience
  • Longieren
  • Canicross
  • Perfect Heelwork
  • Unterordnung

Außerdem habe ich Vorträge besucht bei:

  • Günther Bloch
  • Thomas Baumann
  • Udo Gansloßer
  • Jan Nijboer
  • Mirko Tomasini
  • Robert Mehl
  • Simone und Ralf Kamp
  • Mareike Doll
  • Mia Skogster
  • Michaela Knoche

 

Angie Sarah Narweleit

Ich bin mit Hunden aufgewachsen, was mich sehr geprägt hat.

Als meine eigenen Hunde bei mir eingezogen sind, war klar, dass ich mit ihnen eine Hundeschule besuchen muss. So bin ich in der Junghundegruppe des DVG Buer-Mitte gelandet.
Vorerst war es nur Unterordnung, aber nachdem der Grundgehorsam erlangt war, stellte sich mir die Frage: Was machen wir nun weiterhin? Denn die Hunde wollten und sollten gefordert und gefördert werden.

Da bot sich mir Flyball und Mantrailing an.

Flyball mit viel Bewegung, Apportierarbeit und einer hohen Sozialverträglichkeit. Ein unglaublicher Mannschaftssport.

Mantrailing dagegen sehr hundetypisch – die Arbeit mit der Nase.
Der Hund kann gerade durch die Konzentration auf den Individualgeruch der gesuchten Person seinem natürlichen Instinkt folgen.
Mantrailing begeistert mich schon aus dem Grund, dass viele Hunde bei der „Arbeit“ dann auch den Jagdtrieb bei Fahrzeugen, die Angst vor Menschen, die Furcht vor Geräuschen etc. vergessen und lernen, dies zu ignorieren. Also viele Alltagsprobleme werden hier gemindert.
Zudem kann jeder Hund, ob groß oder klein, alt oder jung, diese Sportart erlernen. Auch bei kleinen Gebrechen ist dies möglich.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Menschen von Ihrem eigenen Vierbeiner beeindruckt sind, sobald dieser sich in der Geruchswelt entwickelt und hohe Leistungen erbringt.